Dienstag, 10. Januar 2012

Aquaman 1-4 (2011-)


Die Serie beginnt relativ ruhig. Aquaman ist zwar ein interessanter Charakter, aber bisher war er nicht wirklich auf meinem Radar, weshalb ich die Serien ignoriert hatte. Liegt vielleicht auch daran, dass er vor dem Event "Brightest Day" nicht so richtig lebendig war. 
Ok finde ich, dass mit seinem Image als B-Klasse Held gespielt wird. Bisweilen kann das etwas nervig sein, aber die Konklusion in #4, in der der Knirps ihm seine Bewunderung ausspricht, ist doch ganz putzig. Warum nicht auch mal ganz sentimentale Momente aufbauen? Der Charakter hat es jedenfalls nötig etwas mehr an Kredibilität zu gewinnen. Außerdem gibt es denkwürdige Panels, in denen der König von Atlantis in einem Restaurant speist...guess what he`s eating?
Die Trench als Gegenspieler finde ich ebenfalls sehr gut gewählt. Kein Hintergrundwissen, etwas mysteriös und optisch erinnern sie einfach an das großartige Creature from the black lagoon. Mit einem nicht weiter zu charakterisierenden Villian lässt man auch erst einmal mehr Luft für den Maincast. Mera rockt und die Interaktion zwischen ihr und Aquaman sind sehr interessant. Hier lässt sich allerdings noch einiges ausbauen. Es gibt viele Fragen, die aufgeworfen werden. Aber Johns ist ein Langstreckenläufer, da kommt doch einiges! 
Das entspannte Setting und der lineare Aufbau der Story halte ich für sehr gut gewählt, auch wenn hier und da ein paar Keime für Twists gesät werden. Und das Artwork, oh my gosh das ist soooo unglaublich gut! Ivan Reis hat einfach ein riesiges Talent und ich hoffe, dass er an der Serie dran bleibt. Wunderschöne Panels, die Splashpage bei den Trench, das ist es! Aquaman ist also endlich wieder cool, auch wenn das Erscheinen (er springbeamt sich an die Orte) ein bisschen dorky aussieht. 
Tja und am Ende von #4 kriegen wir einen kleinen Ausblick. Alles sehr gut. Bisher einer der besten Titel des Relaunches.

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