Dienstag, 10. Januar 2012

Xenoholics (2011)

Image hat letztes Jahr eine witzige Serie über Leute, die von Außerirdischen entführt wurden, gelauncht. Ich muss zugeben, für mich war das erste Heft vor allem deshalb interessant, weil es ein cooles Cover hatte und eine gute Story versprach. Interior art hatte ich mir überhaupt nicht angesehen und war dann auch einigermaßen überrascht, als ich das erste Heft dann schlussendlich in den Händen hatte.
Seth Damoose hat einen sehr comichaften Stil, sehr klar und wenn man den Trend zum "gemalten" Comic in den letzten Jahren verfolgt hat, ein schöner Kontrast. Ähnlich wie Rob Guillory an "Chew" ist dieser einfache, reduzierte Stil immer mal ganz erfrischend. 
Das Heft dreht sich hauptsächlich um eine Therapiegruppe: die Xenoholics. Hier sind ganz unterschiedliche Charaktere verbraten worden. Der Boxer Maven denkt, dass sein Schlagtalent von den Aliens kommt, der sexuell etwas sonderbar orientierte kleine Sergeant Junior ist mit von der Partie, die scheinbar ganz normale Hausfrau Paige, Ginger Glory - ein junges Rockerding und Kyle. Der Hauptcharakter hat dann auch den denkbarsten Namen für seine Rolle: Bob.
Bob ist eigentlich Cop, wurde aber entführt und ist seit dem ziemlich am Arsch...und natürlich glaubt den ganzen Leuten niemand.
Joshua Williamson bringt viel Humor und Spannung in das Comic. Der Nerdfaktor in seiner Schreibe ist sicherlich ziemlich hoch anzusiedeln. Vielleicht findet man das erste Heft noch nicht 100% überzeugend, aber die Serie steigert sich bis zur aktuellen #3 noch einmal. Skurrile Ideen, interessante Wendungen - Xenoholics ist mal etwas anderes, aber trotzdem doch sehr konventionell. Für zwischendurch auf jeden Fall eine Alternative, die man antesten sollte. Xenoholics ist eine Miniserien, die nach fünf Ausgaben abgeschlossen sein wird.
Das Comicbuch kann auf jeden Fall ein bisschen Aufmerksamkeit vertragen, da es wirklich gut ist! Ein heißer Tipp von mir!
Außerdem bekommt man richtig schicke Cover mot Turtlesartist Dan Duncan.

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