Dienstag, 26. März 2013

Krach im Anmarsch - eine musikalische Vorschau

Aloah!
Es ist März und vor uns stehen einige extrem vielversprechende muskalische Werke!
Zeit, die mal genauer zu beleuchten, damit auch ja nichts verpasst wird, nachdem die ersten drei Monate doch relativ mau aussahen!
Aber da es sich erfahrungsgemäß im Frühling und Spätsommer gerne staut und man da schon mal den Überblick verliert, gibt es hier einen kleinen roten Faden für die potenziellen Perlen der nächsten Wochen.

Die Briten von Cathedral geben ihren Abgesang am 26. April mit ihrem zehnten Studioalbum, das auf den Namen "The Last Spire" hören wird. Nach dem wirklich fantastischen und völlig wahnsinnigen "The Guessing Game", das auch schon wieder drei Jahre auf dem Buckel hat, ist es wieder an der Zeit, dass die Urväter des Doom auf den Plan treten und mit Würde ihr letztes Album veröffentlichen. Danach ist Schluss. Leider, aber in Anbetracht des beachtlichen Erbes und der Gefahr, irgendwann scheiße zu werden, eine nachvollziehbare Entscheidung. Auf der Soundcloud-Seite vom Decibel-Magazin kann man sich schon den Song "Vengeance of the Blind Dead" anhören. Das Cover-Artwork kann man ebenfalls schon anschauen, allerdings ist es dieses Mal nicht so wunderbar verspielt. Aber vielleicht steckt das obligatorisch psychodelische Gemälde ja auch im Booklet?


The Dillinger Escpe Plan sind mit "One of Us is the Killer" am 14. Mai dran. Zur ersten Single "Prancer" gibt es bereits ein Video auf YouTube. Mittlerweile sind sie auch nicht mehr bei den Franzosen von Season of Mist, sondern erneut in Amerika bei Sumerian Records gelandet. Dürfte definitiv wieder ein Brett in Sachen komplexer Gitarrenkunst werden. Nachdem "Option Paralysis" bereits ein Kracher war, sind meine Erwartungen sehr hoch! 


Nicht ganz so hoch, aber immerhin vorhanden sind sie bei The Ocean. Nachdem das Album "Precambrain" vor 6 Jahren die metallische Vertonung der verschiedenen Erdzeitalter markierte und das Doppelalbum "Heliocentric" und "Anthropocentric" eine astronomische Aufarbeiten darstellte, widmet man sich nun der pelagischen Welt. Aufgeteilt in die verschiedenen Wasserschichten, darf man sich wieder auf ein Konzeptalbum freuen. Nachdem mir die beiden Vorgänger aufgrund fehlender Ruppigkeit nicht ganz so zusagten, könnte es aber wieder eine härtere Metalkante geben ... Spätestens wenn wir uns in den Untiefen befinden, wo nur noch Tiefseeangler die Gewässer illuminieren. Den Song "Hadopelagic II: Let Them Believe" kann man sich hier schon anhören. Einen weiteren Song, der mich extrem an Mastodon zu "Blood Mountain"-Zeiten erinnert, kann man auf der "Metal Blade"-Seite hören. Und es wird merklich brachialer, ausgezeichnet. 
Aber bei so viel Ausgefuchstheit kann man sich sicherlich wieder länger mit der Scheibe beschäftigen. Wer richtig Bock drauf hat, der kann sich auch direkt noch die Studioreports reinziehen. Das Album soll ebenfalls am 26. April erscheinen.


Und zu guter Letzt kommen die Krachchaoten aus Norwegen namens Kvelertak mit dem neuen Album "Meir" um die Ecke. Nachdem völlig wahnsinnig großartigen Debüt ist die Messlatte eigentlich unfassbar hoch. Es ist vor wenigen Tagen erschienen und somit kann man sich bereits ein Bild vom kompletten Album machen. Mir fehlte bis dato noch die Zeit, es komplett zu hören, aber die schon erschienenen Videos zu einigen Songs sind wahnsinnig cool.
In "Bruane Brenn" dürfen die Kids mal das Mikro halten und beim neuesten Output "Månelyst" gibt es wirklich jeden Horrorfilm der letzten 40 Jahre in Kurzform zu sehen. Das, was ich bisher gehört hab, lässt auf ein weiteres Meisterwerk hoffen, denn Kvelertak schaffen es, durch ihre Songs ein zwanghaftes Bedürfnis, sein Wohnzimmer in Schutt und Arsche zu legen, zu erzeugen. Daumen hoch!
Cover ist mal wieder von Simon Bisley (Baroness) und es ist soooo schön:


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